Therapieangebot

Vojta Therapie

Die Vojta Therapie wurde vom tschechischen Neurologen Prof. Dr. Václav Vojta entwickelt (1917-2000). Ziel der Vojta Therapie ist es durch Drücken an fest definierten Stellen des Körpers (Auslösen von Zonen) in genau bestimmten Ausgangstellungen Patienten zu helfen, die Auffälligkeiten im normalen (physiologischen) Bewegungsablauf aufweisen. Diese Beeinträchtigungen können durch vielfältige Ursachen entstehen. Das Lebensalter der Patienten, denen die Therapie hilfreich sein kann, sowie der Bewusstseinszustand und das Entwicklungsalter sind für den Einsatz dieser Therapieform irrelevant. Durch das Aktivieren der Zonen in den verschiedenen Ausgangsstellungen kommt es zu einer Summation von Reizen. In einer Art „Domino-Effekt“ überträgt sich die Aktivierung von einem Muskel zum nächsten. Es entstehen Bewegungsmuster, wie sie in der üblichen physiologisch-motorischen Entwicklung von selbst auftreten würden, wie z.B. das Drehen von der Rückenlage in die Bauchlage. Diese Reaktionen finden vollkommen unbewusst statt und sollen sich so im Gehirn manifestieren, damit sie in den eigenständigen Bewegungsabläufen genutzt werden können.

Bobath Therapie

Die Bobath Therapie wurden von der Physiotherapeutin Berta Bobath (* 1907-1991) und ihrem Ehemann und Neurologen Karel Bobath (1906-1991) entwickelt. Durch ständige Wiederholung von Bewegungsabläufen ist es Ziel der Bobath Therapie normale Bewegungs- sowie auch Körperhaltungsmuster im Gehirn zu speichern, um sie dann bei eigenständigen Handlungsabläufen nutzen zu können. Hierbei wird versucht von definierten „Schlüsselpunkten“ aus abnorme Bewegungsmuster zu hemmen und gleichzeitig variablere Bewegungen anzubahnen.

Hippotherapie

Die Behandlungen, die den Bestimmungen des DKThR (Deutsches Kuratorium für therapeutisches Reiten e.V.) und des ZVK (Deutscher Verband für Physiotherapie) entsprechen, finden im Rahmen der krankengymnastischen Therapie statt und sind somit vom behandelten Arzt zu verordnen. Während der Therapie wird auf den Patienten die dreidimensionale Bewegung des Pferdes mit ca. 100 Bewegungsimpulsen pro Minute übertragen. Dadurch werden u.a. die Gleichgewichts-, Stütz- und Haltefunktion sowie die Körperwahrnehmung und die Aufrichtung des Patienten geschult. Das Pferd bewegt sich dabei in der Gangart Schritt und wird vom Boden aus über den Langzügel von einer zweiten Person kontrolliert. Der Patient sitzt je nach Bedarf mit oder ohne Sattel auf dem Pferd und wird bei Bedarf von einer seitlich gehenden Person stabilisiert. Durch den Einsatz eines Pferdes mit ruhigem Gemüt und starken Nerven kann das Unfallrisiko äußerst gering gehalten werden.

Für die Hippotherapie stehen 2 Pferde (Filou und Annouck) mit unterschiedlicher Größe, Schrittlänge und Schrittfrequenz zur Verfügung. Somit kann die Effizienz der Therapie für den einzelnen Patienten optimiert werden.

Psychomotorik
Orofaciale Regulationstherapie nach Castillo Moralles
Atemtherapie (Mukoviszidose, Asthma)
Brain-Gym
Dreidimensionale manuelle Fußtherapie
Behandlung aller Fehlstellungen, wie z.B. Knick-Senk-Füße, Sichel- und Klumpfüße
Behandlung von Rheuma im Kindes- und Jugendalter
Dreidimensionale Skoliosebehandlung nach Katharina Schroth
Myofaciale Entspannungstherapie
Entspannung nach Jacobsen
Rückenschule